Einrichtung Schritt für Schritt
Lastschrift-Limit klären
Ein kurzer Schritt, der aber gerne übersehen wird -- und dann den ersten Einzug scheitern lässt. Kläre mit deiner Bank zwei Dinge, bevor du das erste Mal Lastschriften verschickst.
1. Ist der Lastschrifteinzug freigeschaltet?
Dass du ein Geschäftskonto hast, heißt nicht automatisch, dass du darüber auch Lastschriften einreichen darfst. Das ist eine eigene Auftragsart, die viele Banken separat freischalten müssen.
Frage deine Bank konkret: Ist mein Konto für die Einreichung von SEPA-Basislastschriften als XML-Datei freigeschaltet?
Ist es das nicht, lehnt die Bank deine erste Einreichung ab.
2. Reicht dein Einreicherlimit?
Banken begrenzen, wie viel Geld du pro Einreichung oder pro Zeitraum einziehen darfst. Dieses Einreicherlimit ist bei neuen Konten oft niedrig angesetzt -- niedriger, als deine monatlichen Beiträge zusammen ergeben.
Rechne zusammen, was du in einem Einzug abbuchst, und nenne deiner Bank diese Summe. Plane Luft nach oben ein: Aufnahmegebühren, Quartalspauschalen und Wachstum kommen obendrauf.
Ist das Limit zu niedrig, lehnt die Bank den gesamten Auftrag ab. Nicht einzelne Lastschriften, sondern die komplette Einreichung.
Was du deiner Bank sagst
Ich möchte SEPA-Basislastschriften als XML-Datei einreichen. Bitte prüfen Sie, ob diese Auftragsart für mein Konto freigeschaltet ist, und setzen Sie mein Einreicherlimit auf mindestens [Betrag] Euro pro Monat.
Halte deine Gläubiger-Identifikationsnummer bereit -- die Bank fragt in der Regel danach.
Das kann dauern
Freischaltung und Limiterhöhung brauchen bei manchen Banken ein paar Werktage und eine Unterschrift. Kläre das, bevor dein erster Abrechnungstag ansteht, nicht am Tag davor.
Nächster Schritt
Weiter geht es mit E-Mail-Konto verbinden.